Die ersten Tage und Wochen mit Deinem Baby zu Hause

Das Baby ist da, Euer kleiner Schatz ist nun auf der Welt und Ihr seid stolze, glückliche Eltern und könnt Euer Glück kaum fassen. Die Geburt, ganz gleich ob Kaiserschnitt oder spontan, und der Klinikaufenthalt sind nun zu Ende. Ihr dürft nach Hause. Das bedeutet viel Aufregung bei Mama und Papa.

Hier ein paar Tipps zur Vorbereitung von mir. Bereitet in den letzten Wochen der Schwangerschaft schon den Autositz (zum Beispiel Maxi-Cosi) zur ersten Fahrt vor und probiert auch die Befestigung des Sitzes in Eurem Auto vorher ein paar Mal aus, damit Ihr bei der ersten Fahrt mit Baby bereits routiniert im Umgang seit.Legt die Kleidung (Strampler, Body, Jäckchen, Mütze) für die Fahrt von der Klinik nach Hause am besten vorab in den Sitz. Dann hat Papa, wenn er seine Lieben aus der Klinik holt, alles parat. Zu Hause sollte der Wickeltisch eingerichtet sein, inklusive Wärmelampe. Am besten mit Windeln, einem Windeleimer, ca. 4 bis 6 Erstlingsbodys und 3 bis 4 Erstlingsstramplern in den Größen 50 bis 56. Dazu ca. 6 bis 8 Bodys und 4 bis 6 Strampler in der Größe 62, 2 bis 3 Badetücher, Moltontücher, Waschschüssel, zum Schlafen einen Pucksack und einen Schlafsack, natürlich ein Bettchen oder eine Wiege sowie Pflegeprodukte, beispielsweise meine Lieblingsmarke bellybutton.

In den ersten Größen maximal 2 „ wir machen dich schick Kleidungsstücke“, denn Euer Baby wird die erste so schöne Minigröße leider schon nach ca. 4 bis 6 Wochen verlassen. Mit der nächsten Kleidungsgröße habt Ihr hoffentlich mind. 12 Wochen Freude daran, Euer Baby damit anzuziehen. Leider ist diese ganz kleine Zeit so schnell vorbei. Lasst Euch Zeit mit dem Kennenlernen. Gerade der Wickelplatz ist für mich in den ersten Wochen der „Wir-haben-Zeit-“ und Kuschelplatz! Genießt es, Euer Baby endlich bei euch zu haben. Schützt Euch vor allem vor zu viel Besuch! Gerade als frische Ersteltern ist alles neu und Ihr seid vielleicht manchmal verwundert über das Leben mit einem Baby. Wie neu sich Euer Leben gestaltet und wie anstrengend es manchmal auch sein kann: Jeder Lebensanfang ist einzigartig, und ganz gleich, ob Euer Baby viel schreit oder ganz ruhig ist – Ihr seid einzigartige und tolle Eltern für Euer Baby. Lobt und bestärkt Euch gegenseitig in Eurem neuen Leben, denn Lob stärkt und gibt Kraft. Manchmal stellen sich die Glücksgefühle, Mama geworden sein, nicht so schnell ein – und auch das ist normal. Nur dauerhafte Traurigkeit und Kraftlosigkeit sollten nicht sein. Dann benötigt Ihr Hilfe, und Eure Nachsorgehebamme wird Euch Adressen geben können. Dadurch kommt Ihr schnell wieder aus der manchmal dunklen Welt heraus. Die frühe und richtige Hilfe ist sehr wichtig. Denkt daran, Ihr bleibt im Leben mit Eurem Baby in keiner Situation stecken, sondern es geht immer weiter. So gerne wir den frühen, süßen Anfang manchmal auch festhalten wollen: es geht leider nicht. Und genauso bleiben auch keine Schreiphasen oder andere Schwierigkeiten. Alles geht vorbei und wird auch leichter. Die ersten Wochen sollten viel zu Hause verbracht werden. Denn je ruhiger Ihr den Anfang für Euer Baby gestaltet, desto besser kann es in seiner neuen Welt ankommen. Bittet zum Beispiel Freunde oder Verwandte, wenn sie Euch besuchen, das Essen mitzubringen statt Blumen. Ihr wisst nicht, ob das Baby Essensvorbereitungen zulässt, dadurch schont Ihr Eure Kräfte und lasst Euch verwöhnen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne Zeit beim Ankommen, im Leben zu dritt, zu viert … Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Wünsche von Euch!

Eure Heike vom Heede

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